
Container als Verweis auf die Hafentradition könnten für eine Vielzahl von Projekten eine mobile Plattform bieten. Die Container könnten beispielsweise als mobile Galerie oder Freilufttheater, als Lager für die notwendigen Sitzgelegenheiten dienen. Dieses Prinzip wäre beliebig erweiterbar. Auch Brücken könnten z. T. aus Schiffscontainern gebaut werden. (von der Redaktion verortet)
Eingereichte Texte
40 FT Hamburg / Lars Zimmermann
Bauten wie Kioske, Pavilions etc. werden aus ausrangierten Schiffscontainern erstellt als Verweis auf die Hafentradition. Auch Brücken oder Geländebauten könnten z.T. aus Schiffscontainern gebaut werden.
Schiffscontainer als mobile Plattformen kleinerer Projekte / Robert Kirchner
Die geplante Landschaftsachse ist wirklich sehr lang! Das ist ganz toll! Birgt aber auch ein Problem. Wie soll nur stetiges Leben in den längsten Park Hamburgs gebracht werden? Projekte sind in der Regel an einen festen Ort gebunden. Die Lösung liegt eigentlich auf der Hand. Die Projekte müssen mobil gemacht werden! Aber nur wie? Mobile Plattformen müssen her!!! Was könnte sich dazu anbieten? Vielleicht LKWs mit Kastenaufbau? Wohl zu teuer…. Aber lassen sich vielleicht 5-6 Schiffscontainer kombiniert mit einem einfachen Fahrgestell sowie einem kleinen elektrisch angetriebenen Zugfahrzeug realisieren? (Eventuell würde der Hamburger Hafen oder eine Reederei diese sponsern?)
Die Container könnten für eine Vielzahl an Projekten eine mobile Plattform bieten. Ein Container könnte beispielsweise als mobiles Freilufttheater eingerichtet werden, das unter anderem von den Theater-AGs der umliegenden Schulen für öffentliche Aufführungen genutzt werden kann. Ein zweiter Container könnte als Lager für die notwendigen Sitzgelegenheiten des Theaters dienen. Ein dritter Container könnte zum dazugehörigen Toilettenwagen umgerüstet werden und auch bei anderen Veranstaltungen im Park zur Verfügung stehen. Ein vierter Container könnte als kleine mobile Galerie hergerichtet und u.a. von den Schülern der umliegenden Schulen für wöchentlich wechselnde Ausstellungen genutzt werden. Ein fünfter Container könnte zur Küche inklusive Sitzmöglichkeiten umfunktioniert werden. In der mobilen Küche könnten Senioren interessierten Schülern das Kochen lehren und dazu eventuell auch die Früchte vom „Urban Gardening“ verwerten. Für einen sechsten Container lässt sich sicher auch eine geeignete Verwendung finden. Sicher wurde dazu auch bereits eine passende Projektidee eingereicht.
Die Idee der mobilen Schiffscontainer könnte mit Strom, Wasser- und Abwasseranschlüssen an mehreren Punkten entlang der Landschaftsachse erweitert werden, die wiederrum auch für andere Veranstaltungen zur Verfügung stünden.
Die Planung zur Umsetzung der Projekte, in Bezug auf die technische und künstlerische Ausgestaltung der Schiffscontainer, könnte in Workshops an den Universitäten der Stadt erfolgen.