
1874 wurde im Stadtteil Hamm ein Palais im Renaissancestil erbaut, dieses wurde im 2. Weltkrieg zerstört. Um an das historische Gebäude zu erinnern, sollte der gusseiserne Löwe, der das Palais zierte und heute im Blohms Park steht, an seinen Ursprungsort zurückgebracht werden und die neu geplante Treppe des HT-16 Gebäudes zieren.
Eingereichter Text
1874 ließ Heinrich Freiherr von Ohlendorff im Hamburger Stadtteil Hamm, gleich nördlich des heutigen U-Bahnhofes Burgstraße, ein prächtiges Palais im Renaissancestil errichten. Ein Jahr später wurde das vom Architekten Martin Haller geplante Gebäude bei einem Eröffnungsball feierlich eingeweiht. Im Juli 1943, während des Zweiten Weltkrieges, ist es jedoch durch Bombenangriffe zerstört worden. NICHTS erinnert an diese interessante Geschichte.
Der gusseiserne Löwe, der einst die Freitreppe des Ohlendorffschen Palais zierte, steht heute in Blohms Park. Er sollte an seinen Ursprungsort zurück geholt werden und dort die geplante Freitreppe zum neuen HT16-Gebäude zieren. Zusammen mit einer Infotafel kann so an die glanzvolle Vergangenheit erinnert werden.