#98 - Seerosen-Pavillon am Öjendorfer See

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Ein Pavillon auf dem Öjendorfer See soll in Form einer Seerose die Bedeutsamkeit des Stadtgrüns und den Bezug zum lebenswichtigen Element Wasser symbolisieren. Der Raum verbindet menschliches Zusammentreffen mit dem Lehren eines neuen Wahrnehmungsgefühls. Der „Seerosen-Pavillon“ kann vielfältig genutzt werden. Vor allem aber dient er als barrierefreie Begegnungsstätte in naturnaher Umgebung. Er lädt zum Austausch zwischen Menschen oder auch zum Verweilen ein und bietet genügend Platz für Vorträge und Diskussionen zum Thema Natur.


Eingereichter Text

Der Seerosen-Pavillon am Öjendorfer See:
Wenn man an Hamburg denkt, so verbindet man automatisch die Begriffe „Wasser“ und „grüne Metropole“ mit der Stadt. Genau diese beiden charakteristischen Kennzeichen soll der Pavillon aufgreifen. Mit seiner Form einer Seerose symbolisiert er die Bedeutsamkeit des Stadtgrüns und stellt gleichzeitig den Bezug zum lebenswichtigen Element Wasser her.
Durch die Lage auf dem Öjendorfer See schafft es der Pavillon, dem Besucher die Pflanzen- und Wasserwelt näherzubringen. Der Raum verbindet menschliches Zusammentreffen mit dem Lehren eines neuen Wahrnehmungsgefühls. Ziel hierbei ist es, die Aufmerksamkeit der Besucher auf die Wichtigkeit der Naturräume zu lenken. Dadurch wird den Menschen verdeutlicht, wie wichtig die Natur für uns ist und dass es unsere gemeinsame Aufgabe ist, sie zu schützen.
Der Seerosen-Pavillon kann vielfältig genutzt werden. Vor allem aber dient er als barrierefreie Begegnungsstätte in naturnaher Umgebung. Er lädt zum Austausch zwischen Menschen oder auch zum Verweilen ein und bietet genügend Platz für Vorträge und Diskussionen zum Thema Natur.

Beschreibung:
Mein Pavillon ist der Form einer Seerose nachempfunden. Das Fundament des eigentlichen Pavillons befindet sich auf einer großen grünen Stahlplatte, welche leicht nach oben gebogene Ränder hat. Diese Platte soll das Seerosenblatt symbolisieren. Es befindet sich auf einem schwimmenden Ponton und füllt die gesamte Oberfläche aus. Über eine kleine Brücke gelangt man von dem Ufer des Gewässers, auf dem sich der Ponton befindet, auf das Seerosenblatt. Um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten wird das Blatt von einem Geländer eingefasst. Dieses besteht aus Plexiglas und wird von dünnen Stahlstangen eingefasst. Es läuft auf dem gebogenen Rand der grünen Stahlplatte entlang.
Auf dem Seerosenblatt findet man kleine Sitzgelegenheiten. Sie sind aus Plexiglas gefertigt und sollen aus der Vogelperspektive betrachtet Wassertropfen ähneln. Tische und Stühle haben daher die gleiche Form und unterscheiden sich lediglich in ihrer Höhe. Die Sitz- bzw. Tischfläche ist jeweils rund und fällt zu den Rändern leicht nach unten hin ab.
Der eigentliche Pavillon stellt die Blüte der Seerose dar. Diese ist zur Hälfte geschlossen, sodass immer noch genug Licht in den Pavillon fallen kann. Das Grundgerüst der Fassade besteht aus einem Skelettbau. Sieben der acht Blütenblätter haben eine dreieckige Grundform und schließen direkt aneinander. Daraus entsteht die achteckige Grundform des Pavillons. Die Blattränder jedes Blattes bestehen jeweils aus dicken Stahlstangen. Sie grenzen die Fassade ein, welche aus grauen Gussbetonplatten besteht. In diese Platten werden dünnere Stahlstangen eingesetzt. Sie zeigen die Blattadern. Diese Blattadern verlaufen vom Fuße des Blattes bis in die Spitze hinein. Auf dem Weg nach oben gibt es immer wieder kleine Abzweiger, die bis zum Rand des Blütenblattes verlaufen. Der Skelettbau ist somit sichtbar. Die sieben Blütenblätter laufen vom Fundament aus schräg nach oben. Auf ca. halber Höhe des Pavillons werden sie zum Zentrum hin geknickt. Von dort an beginnen sie, auseinander zu laufen, sodass sich die Blüte öffnet.
Wenn man den Ponton betritt, sieht man den Eingang des Pavillons zunächst nicht, da sich dieser auf der Rückseite der Blüte befindet. Er besteht aus dem übrigen der acht Blütenblätter. Dieses ist anders als die anderen stark nach außen gebogen. Ebenfalls auf halber Länge des Blütenblattes ist es geknickt. Allerdings wird es weg vom Zentrum zu der Stahlplatte hin geknickt. Etwa auf Höhe des Pavillon-Fundamentes endet das Blütenblatt. Seine Spitze mündet in eine Art Halbkugel, die aus Plexiglas besteht. Diese soll, genau wie die Außenmöblierung einen Wassertropfen symbolisieren, der von dem Blütenblatt auf das Seerosenblatt tropft. Dadurch wird der Eingang mit dem Boden verbunden. Durch die nur sehr geringe Steigung des Eingangs kann eine Rampe eingebaut werden, sodass der Eingang barrierefrei ist. Sie befindet sich ganz zu Anfang des Eingangs in dem ausgefüllten Plexiglas-Tropfen. Dafür müsste man eine Art Gang mit trapezförmiger Querschnittsfläche aus dem Tropfen heraus fräsen. Der Boden der Rampe besteht somit auch aus Plexiglas. Die Rampe geht anschließend in das Blütenblatt über. Da dies eine dreieckige Querschnittsfläche besitzt, muss eine Bodenplatte aus Gussbeton so eingesetzt werden, dass ebenfalls eine trapezförmige Querschnittsfläche entsteht, die in die Trapezquerschnittsfläche des Plexiglas-Tropfens übergeht. Die Höhe des Geländers der Rampe steigt bis zur Hälfte des Blütenblattes an und fällt dann wieder, bis das Geländer auf die restlichen Blütenblätter trifft. Das Geländer der Rampe besteht im Tropfen aus Plexiglas und im Blütenblatt so wie die Fassade auch aus Gussbetonplatten, die von der Stahlkonstruktion eingefasst werden.
Nachdem man die Eingangsrampe passiert hat, schließt eine weitere kurze Rampe an, damit ein knickfreier Übergang zum Boden innerhalb des Pavillons entsteht. Diese Rampe besteht aus einer gelben Stahlplatte, die auf gelben Stahlpfeilern befestigt ist. Der eigentliche Boden innerhalb der Blüte besteht aus einer orangefarbenen Stahlplatte, die auf dem Fundament liegt. Das Fundament besteht aus grauem Gussbeton, sodass es mit der Fassade des Pavillons verschmilzt. Im Mittelpunkt der Pavillongrundfläche befindet sich eine kleine Erhebung im Fußboden. Sie ist ebenfalls aus dem orangenen Stahl gefertigt und besitzt ebenfalls die Grundform eines Achtecks. Auf der kleinen Erhebung befindet sich eine Bar, an der sich die Besucher frische Säfte einschenken können.
Um diese Erhebung herum befinden sich viele Sitzplätze. Es gibt dort höhenverstellbare Barhocker und Stehtische. Damit die Barrierefreiheit erhalten bleibt gibt es außerdem auch niedrigere Tische für Rollstuhlfahrer; die natürlich auch von Kindern genutzt werden können. Durch die in ihrer Höhe verstellbaren Barhocker können an den niedrigen Tischen neben den Rollstuhlfahrern auch andere Menschen bequem Platz nehmen. Diese Möblierung soll so wie die Stützpfeiler der Innenrampe ebenfalls zum größten Teil aus gelbem Stahl bestehen. Lediglich die Sitzflächen und die Stuhllehnen bestehen aus gelben Polstern. Auch auf den Tischen finden sich diese gelben Polster. Allerdings liegen auf diesen Polstern Plexiglasplatten, damit eine sichere Abstellfläche entsteht. Die Sitz- und Tischflächen haben eine runde Form, sodass sie die Staubblätter bzw. Stamina der Blüte darstellen.
Von Innen guckt der Besucher nicht mehr gegen die Gussbeton-Fassade der Blütenblätter, sondern gegen weiße Plexiglasscheiben. Sie bilden die dritte Seite der dreieckigen Blütenblätter. Diese Plexiglasscheiben sind transluzent, sodass sie lichtdurchlässig sind. Im Innenraum der Blütenblätter befinden sich große Bodenstrahler, die in verschiedenen Farben strahlen können. Dadurch erhalten die Blütenblätter bunte Farben. Diese sind allerdings nur für den Besucher sichtbar, der den Pavillon betritt. Von außen sieht man diese Farben nicht.
Damit der Besucher im Pavillon vor Regen geschützt ist, ist eine achteckige Plexiglasscheibe auf der Höhe eingesetzt, auf der sich die Blütenblätter zum letzten Mal berühren, bevor sie auseinandergehen. Die Plexiglasscheibe ist zur Mitte hin etwas angehoben, damit das Wasser zu den Seiten fließt und das „Dach“ entlastet wird. Auf der Höhe dieses Daches sind kleine Rohre angebracht, die durch das gesamte Blütenblatt bis nach außen reichen. So kann das Regenwasser an der Fassade abfließen.

 

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Konzept:
Insgesamt soll der Seerosen-Pavillon dazu dienen, den Menschen die Bedeutsamkeit der Natur zu zeigen. Das Ziel hierbei ist, die Schönheit und auch Notwendigkeit der Natur hervorzuheben, damit der Blick des menschlichen Auges sich mehr auf die Umwelt konzentriert als auf z.B. den technischen Fortschritt. Wichtig dafür ist, dass unsere heutige Welt oftmals nach Ästhetik und äußerer Schönheit urteilt. Die Natur ist für uns jedoch meist so unspektakulär, dass wir sie leicht übersehen. Genau an diesem Problem soll der Pavillon ansetzen, da er den Besuchern die wahre Schönheit unserer einzigartigen Natur offenbaren soll. Erst wenn sie diese Ästhetik erkannt haben, beginnen die Menschen, die Umwelt zu achten und zu schützen.
Wichtig in Bezug zu diesem Thema ist, dass der Pavillon insbesondere auf die kleinen Schönheiten der Natur aufmerksam macht, da diese am ehesten übersehen werden. Aus diesem Grund symbolisiert der Pavillon auch nicht etwa eine übergroße Pflanze oder ein ganzes Meer sondern eine kleine zarte Seerose. Diese ist im Vergleich zur Realität übermäßig groß. Dies bedeutet, dass auch die kleinsten Bestandteile der Natur eine große Rolle spielen und sogar lebenswichtig für uns Menschen sind.
Neben der Seerose, die stellvertretend für die Pflanzenwelt steht, findet sich auch das Element Wasser in dem Pavillon wieder: die Sitzmöglichkeiten auf dem Seerosenblatt sowie der Tropfen an dem „Eingangsblatt“ stellen kleine Wassertropfen dar. Sie haben die Aufgabe, den Besucher auf die Notwendigkeit von Wasser aufmerksam zu machen. Im Alltag kommen wir jeden Tag mit der reinen Flüssigkeit in Kontakt – egal ob wir es trinken oder es im Haushalt nutzen, ohne Wasser geht es nicht. Doch trotz dieser täglichen Nutzung achten wir das Wunder der Natur viel zu selten. Stattdessen verschwenden wir es und verschmutzen es sogar. Das Element Wasser findet sich in dem Pavillon in der Verlängerung des Eingangs und in der Außenmöblierung wieder, da dies ebenfalls Gegenstände des Alltags sind: Treppen/ Rampen und Sitzplätze findet man heutzutage überall. Doch was wäre ohne diese Gegenstände? Eigentlich kann man sich das Leben ohne Tische, Stühle und Treppen/Rampen kaum vorstellen. Na klar, man könnte auf dem Boden sitzen und essen, doch für viele von uns würde dies zunächst eine erhebliche Einschränkung des Lebensstandards bedeuten. Auch Treppen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, oder wie sollte man sonst das 2.OG eines Hauses erreichen, dass keinen Fahrstuhl hat? Und genau darauf soll der Pavillon aufmerksam machen. Er soll zeigen, dass Wasser ein alltägliches Gut der Natur ist, das jedoch so wichtig in unserem Leben ist, dass es ohne nicht funktionieren würde. Der Besucher des Pavillons soll daher darüber nachdenken, welche Auswirkungen sein Handeln im Umgang mit Wasser hat. Dafür reicht es aus, sich den Pavillon ohne die Bauelemente vorzustellen, welche das Wasser repräsentieren sollen. Schon würde es keine bequemen Sitzmöbel mehr geben. Doch noch viel schlimmer wäre, dass der Mensch nie mehr in den Genuss der Schönheit unserer Natur kommen würde. Denn ohne den Wassertropfen könnte er den hohen Eingang der Seerose nicht erreichen.
Der Besucher müsste somit außerhalb der Seerose bleiben. Doch von dort aus kann er die Schönheit der Seerose gar nicht wahrnehmen, da die Fassade nur aus grauem Gussbeton besteht. Diese Fassade verdeutlicht unsere menschliche Wahrnehmung in Bezug zu dem Thema Umwelt, da wir Menschen sie oft gar nicht richtig wahrnehmen. Die Natur scheint uns ein grauer Begleiter im Alltag zu sein, den wir oft einfach übersehen.
Es gilt daher zu lernen, dass hinter dieser kaum wahrgenommenen Fassade auch immer eine faszinierende Schönheit steckt, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden.
Dieses Warten hat ein Ende, wenn der Besucher auf der Rückseite des Pavillons angekommen ist und endlich den Eingang betreten kann. Die Lage des Eingangs ist bewusst gewählt worden. Dadurch wird eine Art Lernprozess symbolisiert, den die Besucher zuerst durchlaufen müssen, bis sie die wahre Schönheit entdecken. Das menschliche Auge muss zunächst für diesen speziellen Blick geschult werden.
Die Rampe in den Pavillon hinein besteht ebenfalls nur aus grauem Gussbeton. Während man in Richtung des Inneren der Seerose geht, offenbart sich die Schönheit dieses Naturprodukts allerdings immer mehr. Der Gussbeton stellt hierbei den alten Blick der Vergangenheit dar. Dieser sah nur die unauffällige graue Fassade. Doch bei jedem Schritt, den der Besucher weiter auf der Rampe in Richtung des Pavillons geht, legt er diesen veralteten Blickwinkel ab und erkennt stattdessen immer mehr die wahre Schönheit. Die Rampe kann somit auch als Entwicklungsweg des Besuchers angesehen werden, dem immer weiter die Augen geöffnet werden.
Im Pavillon angekommen offenbart sich dem Besucher dann die komplette Schönheit der Seerose. Die Außenwände (die Rückseiten der Blütenblätter) aus weißem transluzentem Milchglas werden durch die, im Zwischenraum der Blütenblätter integrierten Bodenstrahler in den verschiedensten Farben angeleuchtet, sodass sich dem Besucher ein wahres Farbenspiel eröffnet.
Im Pavillon an sich werden neben der viel zu selten erkannten Schönheit unserer Natur aber auch noch die anderen Elemente unserer Umwelt aufgegriffen. Obwohl der Fokus stark auf der Beachtung unserer Pflanzenwelt liegt, erfährt der Besucher auch Elemente wie Luft, Wasser oder Sonnenlicht. Dadurch dass der Eingang des Pavillons aus einem kompletten Blütenblatt besteht, ist eine der acht Pavillonwände voll geöffnet. Dadurch erfährt der Besucher stets einen kleinen Luftzug im Inneren, die ihn an die Reinheit unserer Luft erinnern soll. Das Plexiglasdach hält zwar den Regen ab, doch der Mensch hört das Prasseln der Wassertropfen und nimmt das Wasser somit auch mit einem anderen Sinn wahr. Dadurch wird unsere Wahrnehmung in Bezug zu unserer Umwelt geschärft, da der Besucher lernt, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, die Natur um uns herum zu erleben. Das Sonnenlicht fällt durch die Öffnung der Blütenblätter in den Pavillon ein. Dort trifft es auf das Achteckpyramiden-Dach aus Plexiglas. Treffen die einfallenden Lichtstrahlen nun auf das Dach aus Plexiglas, wird das Licht gebrochen. Bei dieser Brechung werden die einzelnen Bestandteile des Lichts sichtbar, sodass der Besucher auch hier die wahre versteckte Schönheit erkennt. Er nimmt das Licht nun nicht mehr nur als hell wahr sondern als ein Gemisch aus den verschiedensten Farben.
Auch die Möblierung im Pavillon ist farbig gestaltet. Die Tische und Barhocker sollen mit ihrer Farbe und mit ihrer Form abstrakt für die Staubblätter bzw. Stamina der stehen. Sie sind ebenfalls ein wichtiger Teil der Pflanze und sollten somit auch mehr Aufmerksam von den Menschen erhalten. Das Prinzip bei diesen Möbeln ist genau das gleiche wie bei der Außenmöblierung. Der Besucher soll darüber nachdenken, wie es ohne diese Einrichtung wäre. Er würde auch hier feststellen, dass ein erheblicher Teil des täglichen Lebens fehlen würde und somit auch der Lebenskomfort verringert würde. Der Mensch wird hier daher auch auf die Nützlichkeit der Natur hingewiesen und lernt sie mehr zu schätzen. Auch die gelben Stahlpfeiler, die die Rampe im Inneren tragen, stellen die Stamina der Pflanze dar. Auch hier soll der Besucher lernen, wie kostbar dieser kleine Bestandteil der Pflanze ist. Denn ohne Pfeiler würde die Rampe einstürzen und der Weg zur Schönheit der Natur wäre (so wie bei dem Wassertropfen am Eingang) erneut verbaut.
Diese ganzen Tische und Stühle sind in einer Art Kreis um das Zentrum des Pavillons aufgebaut. In diesem Zentrum befindet sich die kleine Erhebung im Boden. Auf dieser Fläche steht für die Besucher jederzeit eine kleine Bar bereit, an der man sich leckere Säfte aus natürlichen Produkten einschenken kann. Für diese Getränke muss der Besucher nichts bezahlen. Das liegt daran, dass der Fokus des Pavillons nicht auf dem Profit oder Erwerb von Konsumgütern liegt. Vielmehr will er den Leuten die Augen öffnen und ihnen zeigen, wie wertvoll unsere Natur ist und dass man sich viel stärker für ihren Schutz einsetzen muss. Allerdings gibt es eine Kollekte, in die man jederzeit eine kleine Spende geben kann. Diese Spende wird dann dafür genutzt, Menschen auf die Probleme unserer Natur hinzuweisen und gemeinsam mit ihnen kleinere Programme zu starten, die diese Probleme etwas lindern sollen. Um Menschen zu zeigen, mit welchen Problemen die Natur immer stärker zu kämpfen hat, könnte man z.B. Vorträge halten, in denen man darauf hinweist, wie jeder Einzelne von uns helfen kann. Für diese Vorträge bietet der Pavillon ebenfalls Platz: Die Erhebung eignet sich ideal als Rednerpult. Durch ihre zentrale Lag im Pavillon ist der Vortrag für alle Zuhörer gut zu sehen. Außerdem kann auf der Bar ein Monitor platziert werden, sodass man die Präsentation durch anschauliches Bildmaterial unterstützen kann. So wird unser Wahrnehmungsgefühl zusätzlich geschärft.
Dieses Rednerpult hat so wie der gesamte Bodenbelag ein kräftiges Orange als Farbton erhalten. Dieses soll weiterhin das Bild einer Pflanze verdeutlichen.
Wenn der Besucher den Pavillon nun verlässt, sollte er erkannt haben, dass unsere Natur nicht nur etwas Beiläufiges ist, das man schnell mal übersehen kann. Stattdessen sollte ihm bewusst sein, dass jeder noch so kleinste Teil der Natur es wert ist, genauer betrachtet zu werden. Denn es gibt immer eine wahre Schönheit, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Hat unser schönheitsgeprägter Blick diese Schönheit erst einmal vernommen, wird der Besucher alles tun, um diese Ästhetik zu wahren, indem er sich für ihren Schutz einsetzt. Und durch den Schutz der Schönheit unserer Natur sichert der Mensch gleichzeitig auch sein Überleben, denn wie der Pavillon gezeigt hat verbirgt sich in der Schönheit auch stets ein großer Anteil Nützlichkeit bzw. Notwendigkeit.