Siedlungsplanung und Verkehr im Kölner Norden, Warum gibt es kein Verkehrskonzept?

sehr geehrte Damen und Herren,

sie planen rund um Auweiler-Esch, Pesch, Roggendorf und Kreuzfeld

– 22 ha Wohngebiete rund Auweiler-Esch

– 34 ha zusätzliche Siedlungsfläche rund Auweiler-Esch

– 26 ha Gewerbegebiet zwischen Esch und Weiler nah am Wasserwerk

– 12 ha Siedlungsfläche in Pesch

– 18 ha Siedlungsfläche in Roggendorf

– 46,7 ha Siedlungsfläche, der neue Stadtteil Kreuzfeld

– Insgesamt sieht die Ratsvorlage 2887/2019 für den Kölner Norden 163,8 ha neue Siedlungs- und Gewerbeflächen vor. Diese sind beim bereits im März vor einem gültigen Ratsbeschluss beim Regionalrat angemeldet worden, damit dieser die Umweltprüfung einleiten und ein Regionalplanänderungsverfahren vorbereiten kann.

Der Kölner Norden ist bereits jetzt durch den Durchgangsverkehr stark belastet. Mit einem Zugzug vom mehreren zehntausend Menschen wird sich die Verkehrssituation dramatisch verschlechtern.

Warum gibt es kein Verkehrskonzept für den Kölner Norden bei Veränderungen dieser Größenordnung?

Warum plant die Stadt Köln keine Umgehungsstraße für Auweiler-Esch und einen neuen Autobahnanschluss an die A57 nördlich von Esch, um die neuen Siedlungsflächen (Esch, Roggendorf und Kreuzfeld) direkt anzuschließen und den Durchgangsverkehr direkt zur Autobahn oder Ortsumgehung Fühlingen zu leiten?

Ein Kommentar

  1. Richtig, Bauen und Mobilität müssen abgestimmt sein. Vorrangig für ein solches Verkehrskonzept wäre der Ausbau von ÖPNV, sharing Angeboten und Radwegen sowie die Erarbeitung von mutigen neuen Mobilitätskonzepten. Dann müssten Straßen für MIV nur punktuell angepasst werden. Dazu zeigt die Mobilitätskarte nicht genug oder nur vage Möglichkeiten.

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