Warum priorisiert die „Kölner Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+“ nicht – ausgehend von den 17 SGD’s (17ziele.de) – Nachhaltigleit und Suffizienz als Handlungs-leitende Maxime?

Die Agenda 2030 nennt fünf Kernbotschaften, die den 17 Zielen (s.o.) als Handlungsprinzipien vorangestellt sind: 1. Die Würde des Menschen im Mittelpunkt, 2. den Planeten schützen, 3. Wohlstand für alle fördern, 4. Frieden fördern und 5. Globale Partnerschaften aufbauen.

Bisher erkenne ich in der „Kölner Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+“ nicht alle Kernbotschaften mit nötiger Deutlichkeit… (Diese aber wurden am 25. September 2015 von 193 Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York verabschiedet.).

Würde ein Prinzip wie „Suffizienz“ z.B. als strategische Ausrichtung genutzt für die Deckung des Bedarfes an Wohnraum, kämen mehrere sinnvolle Aspekte zum tragen, wie bespielsweise ein Ranking (Altbau vor Neubau) oder (Belohnung von geringeren durchschnittlichen Flächenverbräuchen pro Kopf) oder Nutzung von Nachverdichtung …

Aktuell liegen wir bei ca. 50 qm Fläche pro Kopf im Durchschnitt – viel zu viel! Vor nicht mal 50 Jahren waren es gerade einmal die Hälfte davon, also ca. 50 qm Fläche pro Kopf im Durchschnitt. Endlich muss also ein intelligentes und suffizientes Flächenmanagement her!

Die würde auch helfen, die derzeitig etwas 12 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr und Kopf zu reduzieren. Laut Empfehlungen sollten wir maximal 2 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr und Kopf „verbrauchen“. Die Strategien Effizienz, Konsistenz und Suffizienz können dazu beitragen und letztere ist hier im besonderen angesprochen.

Ein Kommentar

  1. Anstatt: „Vor nicht mal 50 Jahren waren es gerade einmal die Hälfte davon, also ca. 50 qm Fläche pro Kopf im Durchschnitt.“ muss es heißen: „Vor nicht mal 50 Jahren waren es gerade einmal die Hälfte davon, also ca. 25 qm Fläche pro Kopf im Durchschnitt.“

Kommentarfuntkion geschlossen.